Trotz der digitalen Vernetzung, via Facebook und Co., ist nichts schöner, als ein ausgedehntes Telefongespräch auf dem heimischen Sofa. Um ein ideales und dennoch nicht zu überteuertes Gerät zu kaufen, hat die Fachzeitschrift Connect in seiner aktuellen Ausgabe vier DECT Telefone auf Herz und Nieren getestet.
So bieten die Mittelklasse DECTs, die allesamt ca. 60€ kosten, ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis. Für die kleine Investition kriegt man jedoch auch weitaus mehr als nur ein normales schnurloses Telefon. So bieten die Modelle von Philips und Telekom eine Babyphone-Funktion. Das Telefon wählt ganz automatisch eine interne oder externe Nummer an, sobald sich der Nachwuchs bemerkbar macht. Auch das Thema Strahlung wird nicht außer Acht gelassen. So strahlen drei der vier Modelle nur, wenn mit ihnen telefoniert wird. Geht ein Gespräch mal länger, so muss man nicht auf Komfort verzichten. Die Telefone von Panasonic und Telekom bieten einen Headset-Anschluss. Das Modell von Swissvoice verzichtet zwar auf ein Aufnahmegerät, punktet jedoch mit einem außergewöhnlichen Design.
Ausdauernder Akku und viele Funktionen
Den Testsieg holt sich das Philips CD496. Es kann mit gutem Klang und einem ausdauernden Akku punkten. Dieser ermöglicht es dem Philips-Modell eine Stand-By Zeit von 13 Tagen und eine maximale Gesprächszeit von 18 Stunden. Das Adressbuch fasst bis zu 200 Nummern. Der Ruhemodus verhindert, dass zu vorher eingestellten Zeiten, ungebetene Anrufer stören. Wichtige Anrufer kommen, dank einer Einstellmöglichkeit, trotzdem durch. Besonders praktisch ist die Baby-Monitor-Funktion. Diese reagiert auf Geräusche und ruft sofort eine vorher eingespeicherte Nummer an. Diese Funktion kann auch zweckentfremdet als Alarmanlage fungieren.
Dem Testsieger nah auf den Fersen
Denkbar knapp, reiht sich das Telekom Sinus A 405 mit nur einem Punkt Rückstand auf das Philips-Modell, auf den zweiten Platz ein. Es ist in punkto Funktionsvielfalt unschlagbar. So bietet das Telekom-Modell Funktionen wie Makeln und Telefonkonferenz. Diese lassen sich ganz unkompliziert über das übersichtliche Menü ansteuern. Auch dieses Modell liefert eine Raumüberwachungs-Funktion. So wird bei jedem Tastendruck eine fest eingespeicherte Nummer angewählt. Diese Funktion ist jedoch eher etwas für ältere Kinder.
Da die Modelle der Mittelklasse DECTs mit den unterschiedlichsten Funktionen ausgestattet sind, ist es ratsam sich vor dem Kauf eingängig zu informieren. Weitere hilfreiche Informationen zu Modellen und Ausstattung finden Sie beispielsweise auf Schnurlosetelefonetest.com.
DECT mit Smart-Key-Funktion
Etwas durchwachsen präsentiert sich das Panasonic KX-TG8161. Es kann zwar mit seiner Smart-Key-Taste, welche einen unmittelbaren Zugang zu einer gewünschten Funktion bietet, punkten, enttäuscht jedoch etwas in der Empfangsqualität. Nichts desto trotz schneidet das Panasonic-Modell, wie alle übrigen Telefone, mit gut ab. Insbesondere die individuelle Einstellungsmöglichkeit des Weckers ist praktisch. Das Panasonic bietet ebenso einen Nachtmodus, der beispielsweise nur sehr hartnäckige Anrufer, die zwei bis drei Minuten klingeln lassen, durchlässt.
Außergewöhnliches Design
Abgeschlagen auf dem vierten Platz, landet das Swissvoice eSense. Dies liegt hauptsächlich an dem komplett fehlenden Anrufbeantworter. Dafür glänzt das Swissvoice-Modell mit einem außergewöhnlichen Design. Rekordverdächtig ist die Anzahl der Telefonbucheinträge. So fasst das Swissvoice eSense bis zu 250 Nummern. Dank des besonderen Designs, liegt das Telefon sehr gut in der Hand und am Ohr. Leider kann es darüber hinaus nur mit wenigen Funktionen überzeugen und landet somit auf dem letzten Platz.
